Gesundheit

Gesundheit ist ein hohes Gut. Sind wir akut oder chronisch erkrankt, ist eine zufriedenstellende Lebensführung meist nur schwer möglich. Dabei ist Gesundheit aber nicht nur die Abwesenheit von Krankheit. So definiert die Weltgesundheitsorganisation Gesundheit als einen “(…) Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen.“

Wir von “Tea ‘n’ C/Kraft” wollen mit unseren vielfältigen Angeboten unseren Gästen dabei helfen, dieses Wohlergehen zu erlangen. Unser ausgesuchtes kulinarisches Angebot, Vorträge und Seminare sowie Kurse und Workshops sollen ihnen die freudvolle Gesunderhaltung und Stärkung von Körper, Geist und Seele leicht machen.

Xylit

Xylitol wurde erstmals um 1890 von Emil Fischer und seinem Doktoranden Rudolf Stahel aus Buchenholzspänen isoliert. Ihre Entdeckung, die sie Xylit nannten, veröffentlichten sie 1891.

Xylit gehört zu den so genannten Zuckeraustauschstoffen. Im Gegensatz zu den Süßstoffen haben Zuckeraustauschstoffe eine zuckerähnliche Beschaffenheit und geben dem Lebensmittel Volumen, Struktur, Geschmack und Mundgefühl. Allerdings haben sie weniger Süßkraft, im Falle von Xylit etwa die Hälfte des normalen Haushaltszuckers. Dafür hat es aber auch nur die Hälfte der Kalorien. Xylit kommt in Gemüse und Obst, in Holz und auch im menschlichen Körper vor. Bei der industriellen Herstellung wird aus der Rinde von Birken mit Hilfe von Lösungsmitteln ein Stoff namens Xylan, ein gummiartiger Baumbestandteil, herausgetrennt. Säuren können ihn in so genannten »Holzzucker« umwandeln, aus dem dann schließlich der eigentliche Zuckerersatzstoff Xylit hergestellt wird. Er ist für Diabetiker geeignet und hemmt sogar aktiv die Kariesbakterien. Er erzeugt überdies ein kühlendes Gefühl auf der Zunge, weshalb die Nahrungsindustrie den Zusatzstoff gern bei frischen Geschmacksrichtungen wie Menthol und Minze einsetzt.

Ernährung

Xylit ist für Kinder und Erwachsene auch in größeren Mengen unbedenklich. Zu Beginn sollten nicht mehr als 3 bis 4 Teelöffel Xylit (15 bis 20 g) pro Tag konsumiert werden, da es sonst abführend wirken kann. Steigern Sie – je nach Bedarf – langsam die Dosis, bis sich Ihr Körper nach einigen Tagen an größere Mengen gewöhnt hat.

Xylit für eine LowCarb-Diät ideale Süßungsmittel, obwohl sie reine Kohlenhydrate sind. Bei der LowCarb-Diät geht es nicht um Kohlenhydrate allgemein, sondern um jene Stärken und Zucker, die Ihr Körper schnell verstoffwechseln kann und als Blutzucker/Glucose zur Verfügung stellt. Es gibt zahlreiche Kohlenhydrate, die nicht Insulin-abhängig verstoffwechselt werden, die also nicht oder nur geringfügig den Blutzuckerspiegel erhöhen. Dazu gehören auch Xylit und Erythrit. Aus Xylit werden hauptsächlich Triglyceride/Fettsäuren gebildet und kaum Glucose. Trotzdem hat Xylit einen positiven Einfluss auf den Fettstoffwechsel und auf die Blutfettwerte, besonders bei Diabetikern. Für Menschen mit hereditärer Fructoseintoleranz ist Xylit unproblematisch.

Empfehlung

Die Einnahme von höchstens 100 g Xylit pro Tag, für Kinder bis 12 Jahre höchstens 50 g pro Tag. Für Säuglinge bis 12 Monate ist Xylit weniger geeignet, da sie Xylit noch nicht optimal verstoffwechseln. Kinder unter drei Jahren sollten Xylit nicht täglich konsumieren, da es noch keine ausreichende Datenlage über die Langzeitwirkung bei ihnen gibt.

Menschen mit Fructose-Intoleranz sollten Xylit zuerst nur in sehr geringen Dosen konsumieren. Die meisten Betroffenen vertragen Xylit, manche aber nicht. Bei ihnen löst Xylit die gleichen Symptome aus wie Fructose, deshalb ist Erythrit für sie das geeignetere Süßungsmittel.

Zahnpflege

Xylit pflegt die Zähne, deshalb ist es in allen Zahnpflegekaugummis enthalten. Spülen Sie nach jeder Mahlzeit mit Xylit Ihre Zähne (oder verwenden Sie Kaugummis oder Bonbons mit Xylit) senken Sie Ihr Kariesrisiko erheblich. Zahlreiche Studien zeigen, dass die drei- bis viermalige Anwendung von 3 bis 4 Gramm Xylit neben der normalen Zahnpflege eine zuverlässige Kariesprophylaxe darstellt.

Risiken

Xylit kann, wenn es in großen Mengen aufgenommen wird, im Dickdarm Wasser binden. Dadurch kann es bei übermäßigem Verzehr zu Durchfall und Blähungen kommen.

Von manchen Haustieren fernhalten!!!

Xylit hat bei einigen Tierarten (Hunde, Rinder, Ziegen, Kaninchen) einen stark Insulin-ausschüttenden Effekt, der zu einem lebensbedrohlichen Abfall des Blutzuckerspiegels (Hypoglykämie) führen kann. Bei Hunden wurden zudem schwere Leberschädigungen bis zum Leberversagen und Gerinnungsstörungen beobachtet. Die Einnahme von Xylit kann für Hunde schon bei geringen Dosen (5 g) tödlich sein. Als Sofortmaßnahme hilft eine Zuckerlösung. Bringen Sie Ihr Tier auf jeden Fall in die Klinik.

Für Katzen wird empfohlen, etwas Xylit ins Trinkwasser zu geben, wodurch Zahnstein und Zahnbelag reduziert werden.

Xylit:

• Es habe eine Anti-Kariogene Wirkung

• Es fände Einsatz bei akuter Mittelohrentzündung

• Es habe eine vorbeugende Wirkung bei Osteoporose

Erythrit

Erythrit ist ein aus vier Kohlenstoffatomen bestehender Zuckeralkohol, der natürlicherweise in geringen Mengen in einigen Obstsorten (Wassermelone, Birne, Weintrauben), Pilzen, fermentierten Lebensmitteln (Sojasoße, Reiswein, Bier) und Käse vorkommt. Die Süßkraft liegt etwa bei sechzig bis achtzig Prozent derjenigen von Haushaltszucker (Saccharose).

Erythritol verhält sich jedoch nicht wie ein “normales” Kohlenhydrat, da es im Körper nicht in Energie umgewandelt, sondern unverbraucht über den Urin wieder ausgeschieden wird. So muss man es auch bei der Berechnung von Broteinheiten nicht berücksichtigen!

Außerdem: wirkt Erythrit als Antioxidans im Körper und kann so gegen Schäden an den Blutgefäßen schützen, die durch zu hohen Blutzuckerspiegel hervorgerufen werden.

Für den kommerziellen Einsatz in Lebensmitteln reicht das natürliche Vorkommen jedoch bei weitem nicht aus, weshalb man es biotechnologisch herstellt. Chemisch gesehen gehört Erythrit in dieselbe Kategorie wie Sorbit, Maltit und Xylit (und hat nichts mit dem Getränk Alkohol zu tun). Zuckeralkohole haben den großen Vorteil, dass sie kaum Kalorien liefern. Bei Erythrit sind es tatsächlich nur 0 bis 0,2 Kilokalorien pro Gramm. Die bisherigen Untersuchungen haben auch keinen Einfluss auf den Blutzucker- oder Insulinspiegel erkennen lassen, was besonders Diabetiker interessieren dürfte.

Seit 1990 wird Erythrit in Japan als Bestandteil von Süßwaren, Schokoladen, Kaugummi, Marmeladen etc. verwendet. In den USA wird es unter anderem als Stabilisator, Feuchthaltemittel, Verdicket und als Zuckerersatz verwendet. Seit 2006 nach gründlicher Prüfung in der EU zugelassen.

Entstehung:

Erythrit wird aus dem natürlichen Rohstoff Glucose hergestellt. Durch einen Fermentationsprozess, ähnlich dem Reifen von Obst oder Käse, wird die Struktur des Zuckers verändert. Dabei werden Behälter benutzt, wie man sie aus dem Brauhaus kennt. Durch einen aufwändigen Kristallisationsprozess und eine spezielle Qualitätsauslese wird daraus Erythrit.

Fructoseintoleranz, Laktoseintoleranz, Zöliakie:

Viele Fachärzte empfehlen Erythrit bei Diabetes, Zöliakie, Candidose, sowie Fructose- und Laktose-Intoleranz mit jeweils langjährig guten Erfahrungen. Die ausgezeichnete Verträglichkeit wird unter anderem darauf zurückgeführt, dass Erythrit im menschlichen Organismus natürlich vorkommt und von diesem nicht weiter verstoffwechselt wird.

Erythrit enthält keine Fructose und wird, im Gegensatz zu Xylit, auch nicht im Körper in diese umgewandelt.

Erythrit gilt als unbedenklich:

Bereits 1998 wurde eine umfassende Studie zu Erythrit durchgeführt. Trotz klinischer gründlicher Untersuchung konnten die Wissenschaftler keinerlei Hinweise auf eine mögliche gesundheitsschädliche Wirkung finden. Kurze Zusammenfassung der 36-seitigen Studie aus der Fachzeitschrift “Food and Chemical Toxicology”:

Zahnpflege:

Erythrit verursacht weder Karies, noch scheint es den Appetit anzuregen (was für einige klassische Süßstoffe angenommen wird). Negativ zu Buche schlägt zwar, dass Zuckeralkohole ab einer zu großen Aufnahmemenge oft Blähungen, Durchfall und andere Verdauungsprobleme verursachen. Erythrit steht hier allerdings wiederum am besten da, denn erst bei sehr hohen Mengen von über 30 Gramm kann es unangenehm werden.

Erythrit ist laut einer im Juni 2014 veröffentlichten Studie ein Insektizid, das wirksam gegen Fruchtfliegen eingesetzt werden kann.

Honig

HonigEin frisches Brot mit goldenem Honig zum Frühstück versüßt einem den Tag. Dabei wirkt die süße Nascherei auch positiv auf die Gesundheit.

Das Wort “Honig” lässt sich auf indogermanische Wurzeln mit der Bedeutung “der Goldfarbene” zurückführen. Schon seit Jahrtausenden wird er von Menschen, aber auch Tieren, etwa vom sprichwörtlichen Honigbär, gesammelt und verzehrt. Der Familienname Zeidler weist auf Honigsammler hin.

Bevor Zucker industriell aus Zuckerrüben gewonnen wurde, war Honig fast der einzig bekannte Süßstoff, daher auch sehr wertvoll. So tauschte man bei den alten Ägyptern 3.000 v. Chr., denen Honig als “Speise der Götter” galt, einen Topf Honig gegen einen Esel. Und der als Met bekannte Honigwein ist von keinem Mittelalterfest wegzudenken.

Als Honig werden zwei verschiedene Lebensmittel tierischen Ursprungs bezeichnet. Zum einen wird er von Honigbienen und bestimmten Ameisenarten zur eigenen Nahrungsvorsorge produziert. Zum andern werden auch zuckerhaltige Ausscheidungsprodukte verschiedener Insekten, der Honigtau, als Honig bezeichnet. Letzterer wird auch als Blatt-, Tannen- oder Waldhonig verkauft.

Am besten ist es, den Honig vom örtlichen Imker zu kaufen. Dadurch unterstützen Sie die lokale Wirtschaft und können sicher sein, dass ihr Honig naturbelassen und frei von möglicherweise der Gesundheit abträglichen Beimengungen ist.

Denn Honig kann auch der Gesundheit abträglich sein, wie Beispiele aus der Antike zeigt. Der sogenannte “Pontische Honig” aus dem Schwarzmeerraum enthält Giftstoffe, die aus dort wild wachsenden Rhododendronarten stammen. So versorgten Einheimische im Jahr 67 v.Chr. Soldaten des König Mithridates VI. im Dritten Mithridatischen Krieg mit diesem Honig und überwältigten diese, nachdem sich Übelkeit, Erbrechen und Halluzinationen einstellten.

Wie kommt der Honig aufs Brot?

Die bei uns heimischen Honigbienen sammeln die zuckerhaltigen Säfte von Blütenpflanzen, den sogenannten Nektar. Körpereigene Stoffe und die Reifung in Honigwaben lassen daraus den leckeren und, in Maßen verzehrt, gesunden Honig entstehen.

Etwa 100.000 Flüge sind nötig, um ein 500 Gramm-Glas mit Honig zu füllen. Ein solches Glas ist das Lebenswerk von etwa 200 Bienen. Dabei legen sie insgesamt eine Strecke von etwa 80.000 Kilometern zurück. Bestreicht man sein Brötchen mit einer 25 Gramm-Portion Honig, steckt dahinter eine Flugleistung von rund 4.000 Kilometern.

Honig und Gesundheit

Schon seit vielen Jahrhunderten wird auch über die gesundheitsfördernden Eigenschaften des Honigs berichtet, sowohl bei innerer als auch äußerer Anwendung. Neben hohem Zuckergehalt, was ähnlich wie Salz konservierend wirkt, und geringem Wasseranteil, enthält Honig verschiedene Zuckerarten, Blütenpollen, Mineralstoffe, Proteine, Enzyme, Aminosäuren und Vitamine. Für Menschen mit Fruktosemalabsorption ist Honig leider auf Grund des hohen Fruktosegehalts nicht geeignet. Ob der Honig flüssig oder fest ist, bzw. wie lange es dauert, bis er auskristallisiert, hängt vom Verhältnis der verschiedenen Zuckerarten untereinander ab.

Honig hat eine leicht entzündungshemmende Wirkung. Er kann dadurch positiv auf Schwellungen, erhöhte Temperatur und lokale Schmerzen wirken. Zudem fördert er das Wachstum bestimmter Zellen, den sogenannten Fibroblasten. Dadurch können Wunden gleichmäßiger heilen und die Narbenbildung kann geringer ausfallen. Auch wirkt er leicht antiseptisch und enthält sogenannte Inhibine, die auch gegen antibiotikaresistene Keime aktiv sind.

Allerdings ist davon abzuraten, handelsüblichen Honig für eigene Heilversuche auf Wunden anzuwenden, denn womöglich im Honig als Verunreinigung vorhandene Keime können sich zwar nicht vermehren, aber es ist nicht auszuschließen, dass dadurch Probleme entstehen können.

Bee_on_-calyx_935Für die medizinische Anwendung ist seit August 2005 europaweit sogenannter “Medihoney” zugelassen, der aus neuseeländischem Manuka-Honig gewonnen wird. Dieser ist besonders reich an medizinisch wirksamen Inhaltsstoffen.

Wer Tee oder Milch gerne mit Honig süßt, sollte darauf achten, dass die Temperatur unter 40° Celsius gesunken ist, ansonsten gehen wertvolle Inhaltsstoffe kaputt. 

Smoothies

Orange Dream

Zutaten: 180 g Möhren, 2 Bananen, 1 TL Zucker, 2 El Zitronensaft, 300 g Eiswürfel

Die Möhren schälen und in grobe Stücke schneiden, dann im Mixer 10 Sekunden pürieren. Jetzt kommen die grob zerkleinerten, geschälten Bananen dazu, alles 4 Sekunden pürieren. Jetzt noch Zucker, Zitronensaft und Eiswürfel zugeben, alles 5 Sekunden mixen.

Das war es schon 🙂

Anti- Winterblues

Zutaten: 2 Bananen, 2 säuerliche Äpfel, 2 Birnen, 2 Orangen, 15 g Ingwer (geschält), 400 g  Orangensaft

Früchte schälen und entkernen, alles grob zerschneiden, Ingwer etwas zerkleinern – alles in den Mixer geben und 30 Sekunden pürieren. Orangensaft zugießen und alles nochmals 30 Sekunden durchführen.

Morgens vor dem Start in die Arbeit oder in die Schule trinken. Da hat schlechte Laune keine Chance !

Fruchtiger Green Smoothie

Zutaten: 2 Äpfel, 250 g Romana-Salat, 250 geschälte Ananas, 200 g naturtrüben Apfelsaft

Die Äpfel waschen, entkernen und vierteln. Den Salat putzen und zerzupfen, waschen und in der Salatschleuder trockenschleudern. Bis auf den Apfelsaft alle Zutaten in den Mixer geben und 10 Sekunden pürieren. Dann den Apfelsaft zugeben und nochmals 30 Sekunden mixen – und fertig ist der gesunde Smoothie.

Roter Smoothie

Zutaten: 1 Möhre, 1 säuerlicher Apfel, 1 rote Beete (vorgegart), 1 Kiwi, 1 Banane, 30 g Haferflocken, 750 g naturtrüber Apfelsaft.

Möhre und Apfel werden geschält, der Apfel geviertelt und entkernt, beides in grobe Stücke geschnitten. Die rite Beete vierteln. Das Fruchtfleisch der Kiwi aus der Schale auslösen, die Banane pellen und in drei Stücke schneiden. Obst und Gemüse komplett in den Mixer geben und 30 Sekunden pürieren. Dann Haferflocken und Saft hinzugeben und alles 1 Minute pürieren – dann ab in die Gläser und sättigende Vitamine tanken.

 

Neues von uns für Sie

Tea n’ C/Kraft

Informationen zu unserem Seminarbetrieb finden Sie hier ab Ende 2018, welche in Maurach am Achensee stattfinden werden.

Die Anwendungen und Beratungen sind ab September 2018 in Maurach am Achensee möglich.

In der Zwischenzeit freuen wir uns über Ihren Besuch in Nürnberg.

Unser
Qi Gong Tao Institute
hält intessante Workshops für Sie bereit.

E-Mail: pareggergmbh@gmail.com