Barrierezugänglichkeit Seminare und Schulungen

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... mehr Infos zur Barrierefreiheit und Diskriminierungsverbot
Barrierefreiheit und Diskriminierungsverbot (lt. WIKA Österreich )

https://www.wko.at/Content.Node/service/t/Barrierefreiheit_und_Diskriminierungsverbot.html

Mit 1. Jänner 2006 ist das Bundes-Behindertengleichstellungsgesetz (BGStG) in Kraft getreten, das ganz generell in allen Lebensbereichen die Gleichstellung von Personen mit Behinderungen regelt.

Dies gilt grundsätzlich auch für öffentlich zugängliche Gebäude (Geschäftslokale), wobei auf Grund einer Übergangsbestimmung die Barrierefreiheit für Gebäude erst nach dem 31.12.2015 zur Gänze erreicht sein muss.

Die Barrierefreiheit gilt nur für Neubauten (Baubewilligung ab 1.1.2006).

Für ältere Gebäude gilt das BGStG bis Ende 2015 nur insoweit, als eine bauliche Barriere entweder rechtswidrig (entgegen den Bauvorschriften) errichtet wurde oder der erforderliche Aufwand zur Beseitigung der Barriere € 5.000 nicht übersteigt.

Übersteigt der Adaptierungsaufwand den Betrag von € 5000 nicht, ist die Maßnahme also auch bei Altbauten schon jetzt durchzuführen!
Für alle beabsichtigten Um- und Neubauten gilt somit: Barrierefrei bauen, auch wenn die Bauvorschriften dies nicht zwingend vorsehen! Bestehende Gebäude müssen bis 31.12.2015 möglichst (im Rahmen der Zumutbarkeit) barrierefrei sein. Die € 5000-Grenze gilt dann nicht mehr!

Für welche Bereiche gilt das BGStG?

Das BGStG gilt überall dort, wo es um den Zugang zu und die Versorgung mit Gütern und Dienstleistungen geht, die der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen; damit auch für öffentlich zugängliche Gebäude, in denen Waren verkauft oder Dienstleistungen angeboten werden (Geschäftslokale).


Was bedeutet das Diskriminierungsverbot?

Das Diskriminierungsverbot bezieht sich grundsätzlich auf alle Lebensbereiche. Aufgrund einer Behinderung darf niemand unmittelbar oder mittelbar diskriminiert werden.

Eine unmittelbare Diskriminierung (Schlechterbehandlung einer behinderten Person) ist immer unzulässig.

Eine mittelbare Diskriminierung (z.B. bauliche Barrieren wie Treppen) ist hingegen ist nur dann rechtswidrig, wenn es unzumutbar ist, Abhilfe zu schaffen. Ziel ist dabei die sogenannte Barrierefreiheit, also gleicher Zugang auch für Menschen mit Behinderung. Auf Art und Ausmaß der Behinderung kommt es dabei nicht an. Jede Behinderung ist – soweit wie möglich – zu berücksichtigen.


Zumutbarkeitsgrenze

Ob und wieweit ein Lebensbereich, z.B. ein Geschäftslokal, barrierefrei zu gestalten ist, ist im Rahmen einer Zumutbarkeitsprüfung zu beurteilen.

Im Rahmen dieser Zumutbarkeitsüberprüfung ist auch zu berücksichtigen, ob wenigstens versucht wurde, die Situation behinderter Personen zu verbessern. Konkret bedeutet das einerseits, dass unter Umständen auch geringere Maßnahmen als eine vollständige Barrierefreiheit ausreichen.

Andererseits führt aber die Unzumutbarkeit einer vollständigen Barrierefreiheit (also die Unzumutbarkeit des technisch Möglichen) noch nicht dazu, dass damit das Thema Barrierefreiheit überhaupt außer Acht gelassen werden kann. Vielmehr sind sämtliche zumutbaren Maßnahmen so weit zu treffen, dass die Situation behinderter Personen möglichst verbessert wird.

Rechtlich gesehen bedeutet dies, dass die vollständige Adaption eines Gebäudes zwar im Einzelfall unzumutbar sein kann (z.B. hoher Umstellungsaufwand); dieser Umstand stellt jedoch keinen Rechtfertigungsgrund dar, gar nichts zu tun. Vielmehr muss das Ziel der Barrierefreiheit so weit wie möglich erreicht werden.

Neues von uns für Sie

Tea n’ C/Kraft

Informationen zu unserem Seminarbetrieb finden Sie hier ab Ende 2018, welche in Maurach am Achensee stattfinden werden.

Die Anwendungen und Beratungen sind ab September 2018 in Maurach am Achensee möglich.

In der Zwischenzeit freuen wir uns über Ihren Besuch in Nürnberg.

Unser
Qi Gong Tao Institute
hält intessante Workshops für Sie bereit.

E-Mail: pareggergmbh@gmail.com